Gemeinde Wardenburg
Marketingforum e. V.
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26198 Wardenburg
28.01.2026
In der Winterzeit sind Grundstückseigentümer verpflichtet, Wege und Straßenbereiche sicher zu halten. Schneefall und Glätte können schnell zur Gefahr werden, deshalb ist ein rechtzeitiger Winterdienst besonders wichtig.
Bei Schneefall müssen Fußgängerüberwege sowie Rad- und Gehwege geräumt werden. Wege mit einer Breite von weniger als 1,00 Meter sind vollständig freizuhalten. Breitere Wege müssen mindestens auf einer Breite von 1,00 Meter geräumt werden, damit Fußgänger und Radfahrer sie sicher nutzen können. Ist kein Rad- oder Gehweg vorhanden, ist ein etwa 1,00 Meter breiter Streifen neben der Fahrbahn zu räumen. Falls auch dort kein Seitenraum vorhanden ist, genügt es, den äußeren Rand der Fahrbahn freizuhalten.
Neben den Geh- und Radwegen müssen auch die Rinnsteine der Straßenentwässerung schnee- und eisfrei gehalten werden. Nur so kann bei Tauwetter das Schmelzwasser ungehindert abfließen und eine zusätzliche Glättebildung vermieden werden.
Der geräumte Schnee und das Eis dürfen nicht willkürlich abgelagert werden. Sie müssen so gelagert werden, dass weder der Verkehr auf der Fahrbahn noch auf Geh- und Radwegen gefährdet oder unnötig behindert wird.
Bei Glätte besteht außerdem eine Streupflicht. Zwischen 8.00 und 20.00 Uhr sind Fußgängerüberwege, Kreuzungen, Einmündungen, besonders gefährliche Straßenstellen mit stärkerem Verkehr sowie Rad- und Gehwege mit abstumpfenden Mitteln zu streuen. Auch hier gilt: Schmale Wege unter 1,00 Meter Breite sind vollständig zu bestreuen, breitere Wege mindestens auf einer Breite von einem Meter. Gibt es keinen Gehweg, ist ein entsprechender Streifen neben der Fahrbahn oder am äußeren Fahrbahnrand zu sichern.
Ein sorgfältig durchgeführter Winterdienst trägt wesentlich zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bei und hilft, Unfälle in der kalten Jahreszeit zu vermeiden.
Die Gemeindeverwaltung appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die Räumpflicht zu beachten und hofft dabei auf die Einsicht und das Verständnis der Bevölkerung. Denken Sie bitte auch an Ihre Nachbarn und unterstützen Sie sich soweit möglich gegenseitig.