Blick hinter die Gerüste: Sportausschuss besichtigt Großbaustelle Hallenbad

24.06.2026


Sanierung des Hallenbades: Sportausschuss der Gemeinde Wardenburg macht sich vor Ort ein Bild.

Wardenburg. Nach den jüngst bekannt gewordenen Verzögerungen bei der Hallenbadsanierung bis ins Jahr 2027 hat sich der örtliche Sportausschuss bei einem Vor-Ort-Termin ein eigenes Bild von der Lage verschafft. Die Nachricht über die historischen Baumängel war verständlicherweise bisher auf wenig erfreute Resonanz gestoßen.

Gemeinsam mit Bürgermeister Christoph Reents und Ulf Herreilers (Amtsleiter Hauptamt) besichtigten die Ausschussvorsitzende Gertraud Specht sowie die Ausschussmitglieder das komplett eingerüstete Gebäudeinnere. Wo sonst Bahnen gezogen werden, bestimmen derzeit Stahlträger und offene Wandbereiche das Bild. Direkt am Objekt ließen sich die Ausschussmitglieder die komplexen statischen Herausforderungen der Altlasten erläutern.

Bürgermeister Reents betonte dabei noch einmal den Stellenwert der Arbeiten: „Wir bedauern die Verzögerungen für unsere Bürgerinnen und Bürger sehr, aber wir können und werden hier schlichtweg keine Kompromisse bei der Sicherheit eingehen.“

Hauptamtsleiter Ulf Herreilers ergänzte mit Blick auf das weitere Vorgehen: „Jede Entdeckung auf dieser Baustelle erfordert und erforderte sofortiges, präzises Umplanen. Das hat Zeit gekostet. Unser Ziel ist es jedoch, die Grundlagen dafür zu schaffen, dass das Bad nach der Fertigstellung für Jahrzehnte sicher genutzt werden kann.

Trotz der ungünstigen Wartezeit für Vereine, Schulen und Familien bestand im Ausschuss Einigkeit über diese Prioritätensetzung. Der Fokus richtet sich nach vorn, um das Bad mit Maßnahmen wie statisch einwandfreien Dach- und Wandkonstruktionen sowie einem neuen Edelstahlbecken zukunftsfähig aufzustellen. Die Verwaltung unterstrich, dass alle Beteiligten weiterhin mit Hochdruck an einer zügigen Umsetzung arbeiten.